Wenn aus einer Besprechung schnell ein Foliensatz werden soll, können Sie im Agent-Modus von PowerPoint jetzt direkt auf ein Teams-Meeting oder einen Teams-Chat verweisen. Copilot nutzt den Gesprächsverlauf als Kontext und baut daraus einen ersten Entwurf. Neu ist dabei zweierlei: Die Referenz funktioniert nun im Agent-Modus, und neben Meetings lassen sich auch Chats einbeziehen. Wir haben für Sie zusammengefasst, wie der Einstieg aussieht, welche Voraussetzung Sie mitbringen müssen und wo ein prüfender Blick sinnvoll bleibt.
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Microsoft führt die Funktion für Windows, Web und Mac und ordnet sie dem Agent-Modus in PowerPoint zu. Für den Alltag entscheidend ist eine Voraussetzung, die leicht übersehen wird: Copilot kann eine zurückliegende Besprechung nur auswerten, wenn währenddessen ein Transkript lief. Ohne Transkript gibt es schlicht nichts, worauf sich die Folien stützen könnten. Für Teams-Chats gilt das nicht – hier liegt der Verlauf ohnehin in Textform vor. Den größten Nutzen sehen wir dort, wo Besprechungen die zentrale Arbeitsgrundlage sind: Statusrunden, Workshops, Entscheidungsmeetings.
Die Zeit geht bei einer Präsentation selten für das Formulieren drauf, sondern davor: das Material zusammentragen und daraus auswählen, was wirklich auf die Folien gehört. Wer schon einmal nach einer langen Besprechung vor einem leeren Foliensatz gesessen hat, kennt den Punkt. Genau diese Vorarbeit übernimmt Copilot, wenn ein Transkript vorliegt. Was danach kommt, bleibt Ihre Arbeit: zuspitzen, gewichten, weglassen. Aber Sie fangen nicht mehr bei null an.